Vor einer Saison wurde Red Bull Racing mit einer Millionenstrafe und reduzierter Windkanalzeit belegt, weil das Team von Max Verstappen und Sergio Perez die Budgetgrenze überschritten hatte. Bald dürfte sich zeigen, ob sich die Österreicher und die anderen neun Teams bei den Ausgaben für 2022 an die Regeln gehalten haben.
Motorsport.com hatte gehört, dass die Teams, die 2022 innerhalb der Budgetgrenze bleiben, bis Ende Juli benachrichtigt werden sollen. Welche Teams das sind, war unklar. Außerdem hatte die Website Gerüchte gehört, dass drei Teams die Obergrenze überschritten haben. Sky Sports hat sich daher an die FIA gewandt, um die Wahrheit herauszufinden.
Der Fernsehsender zitierte auf seiner eigenen Website Quellen beim internationalen Motorsportverband. Diese beantworteten die Fragen von Sky Sports mit: 'Faktisch falsch'. Außerdem hatte der englische Sender gehört, dass es zwei (und nicht drei) Teams sein würden. "Quellen bei der FIA haben das zurückgewiesen, da der Prüfungsprozess noch läuft und noch keine Entscheidungen getroffen wurden", schrieb Sky.
Während Teams, die 2021 die Budgetobergrenze überschritten haben, noch hauptsächlich mit finanziellen Strafen belegt wurden, würde Formel-1-Chef Stefano Domenicali es vorziehen, wenn sich das in Zukunft ändern würde. "Ich möchte, dass es eine sportliche Strafe für das Überschreiten der Budgetobergrenze gibt, worauf wir [die FIA] gedrängt haben. In der Formel 1 haben wir derzeit drei Arten von Regeln: das sportliche, das technische und das finanzielle Reglement. Alle Verstöße müssen wir am Ende mit sportlichen Maßnahmen bestrafen, das können wir nicht vermeiden", sagte Domenicali gegenüber Motorsport.