Im Sommer 2022 wurde bekannt, dass Bernie Ecclestone in einer großen Betrugsuntersuchung verdächtigt wird. Der ehemalige Formel-1-Besitzer soll den Steuerbehörden verschwiegen haben, dass er mehrere hundert Millionen Dollar aus einem Treuhandfonds in Singapur nicht deklariert hat. Ecclestone hatte zuvor behauptet, "nicht schuldig" zu sein. Der stellvertretende Premierminister von Singapur, Lawrence Wong, hat nun ein Update zu den Ermittlungen gegeben.
Im Sommer 2022 kündigten die britischen Steuerbehörden die Einleitung einer groß angelegten Untersuchung gegen den inzwischen 92-jährigen Bernie Ecclestone an. Die Steuerbehörden beschuldigten den Briten, eine 650-Millionen-Dollar-Investition in einen Treuhandfonds in Singapur zu verheimlichen. GPblog berichtete kürzlich, dass Ecclestone bereits seine Unschuld beteuert hat, aber langsam scheint sich das Netz für den ehemaligen F1-Besitzer trotzdem zu schließen.
Singapurs stellvertretender Premierminister Lawrence Wong hat in einer offiziellen Erklärung bekannt gegeben, dass die singapurischen Behörden inzwischen umfangreiche Ermittlungen zu Ecclestones Machenschaften durchgeführt haben und alle relevanten Informationen an die britischen Behörden weitergeleitet wurden. Unter anderem haben sich die Währungsbehörde, die Polizei und der Generalstaatsanwalt von Singapur aktiv an den Ermittlungen gegen den Briten beteiligt.
Die Anklage gegen Bernie Ecclestone lautet auf Verheimlichung vor den britischen Steuerbehörden in der Zeit von Juli 2013 bis Oktober 2016. Die Hauptverhandlung des Falles wird Mitte November 2023 stattfinden.