Zusätzlicher Druck bei Ferrari? Wenn man das erkennt, erzeugt man selbst Druck.

15:30, 04 Dez 2023
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Für viele Fahrer ist es ein absoluter Traum, in der Formel 1 für Ferrari zu fahren: das Scharlachrot, das ikonische tänzelnde Pferd und die immerwährende Leidenschaft der italienischen Fans. Auf der anderen Seite ist die Erwartungshaltung konstant hoch. Charles Leclerc und Carlos Sainz, die aktuellen Ferrari-Fahrer, wissen das ganz genau.

In der Formel 1 ist der Druck immer enorm; bei Ferrari ist er noch eine Stufe höher. Nicht jeder kann unter den immensen Erwartungen der Ferrari-Fans und der italienischen Medien Leistung bringen. Im Gespräch mit der italienischen Seite FormulaPassion.com sagt Leclerc jedoch, dass er sich nie Sorgen um den Druck macht.

Sainz sieht die Ferrari-Fans als Ansporn

"Das hatmich nie gestört, und es fühlte sich nie wie Druck an, sondern eher wie etwas Positives, in dem Sinne, dass wir auf der ganzen Welt mit viel Unterstützung rechnen können", sagte Leclerc. "Wenn man die riesige Leidenschaft aller sieht, die uns nachreisen und manchmal von sehr weit her kommen, um ein Formel-1-Rennen zu sehen, ist man schon gezwungen, gute Leistungen zu bringen."

Sein Kollege Carlos Sainz - der Ferrari in der Saison 2023 den einzigen F1-Sieg bescherte - ist ebenso offen wie sein Teamkollege: "Für mich sind die Fans immer eine Unterstützung und sie machen mir keinen Druck! Der wirkliche Druck kommt vom Fahrer selbst; der Fahrer ist die wettbewerbsfähigste Seele im ganzen Fahrerlager, und wenn er etwas nicht gut macht, erzeugt das automatisch Druck. Wir haben immer die Vorstellung, der Beste zu sein, und wenn du merkst, dass das nicht der Fall ist, erzeugst du genau aus diesem Grund selbst Druck", sagte Sainz.