Der Motorsport ist nicht ungefährlich. Immer noch müssen Fahrerinnen und Fahrer, die ihren Träumen nachjagen, in viel zu jungem Alter ihr Leben durch einen Zwischenfall auf der Strecke verlieren. In den letzten Jahren gab es zwei tödliche Zwischenfälle im belgischen Spa-Francorchamps. AlphaTauri-Fahrer Daniel Ricciardo ist sich der Risiken bewusst, sollte aber nicht zu oft daran denken.
Im Gespräch mit GPblog und anderen spricht der Australier weiter über die Folgen und Risiken der Formel 1. 2019 starb der talentierte Formel-2-Fahrer Anthoine Hubert nach einem Unfall in Spa. Vier Jahre später, am 1. Juli 2023, starb der erst 19-jährige Niederländer Dilano van 't Hoff an den Folgen eines Unfalls auf derselben Strecke. Wenn die Formel 1 in die belgischen Ardennen reist, denkt man schnell an die tragischen Ereignisse von damals.
"Als Rennfahrer ist man sich dessen von klein auf bewusst. Wir wissen immer, dass der Sport immer noch gefährlich ist. Ich denke, er ist im Laufe der Jahre viel sicherer geworden. Aber es gibt immer noch einige Gefahren. Dessen sind wir uns also bewusst. Aber ich glaube, wir haben gelernt, damit zu leben, und zwar so viele Jahre lang, dass es einfach dazugehört", sagte Ricciardo in einem ernsten Ton.
So schwierig es auch ist, die Fahrer dürfen nicht zu viel über das Risiko nachdenken. "Die Wahrheit ist, dass man als Fahrer nicht wirklich darüber nachdenken kann. Wie ich schon sagte, bist du dir dessen bewusst. Aber du steigst nicht ins Auto und denkst darüber nach. Ich glaube auch, dass es einer der Sportarten ist, bei denen man nicht mit einem Fuß drin und mit dem anderen draußen ist. In gewisser Weise ist es einfacher und sicherer, das Auto so zu fahren, wie es gedacht ist, als ein bisschen vorsichtiger zu sein."