Pierre Gasly hatte kein gutes Wochenende in Großbritannien. Der Franzose kämpfte mehrere Male mit Lance Stroll. Bei ihrem letzten Kampf stießen die beiden Fahrer zusammen, was das Aus für Gasly bedeutete. Der Alpine-Fahrer argumentiert, dass am Sonntag in Silverstone alles schief gelaufen ist.
Stroll und Gasly fuhren Rad an Rad in Kurve 15 und der Kanadier befand sich dabei auf der Außenseite. Gasly ließ dem Aston-Martin-Fahrer nicht viel Platz und Stroll kam von der Strecke ab, überholte den Franzosen aber dennoch. Stroll erhielt dafür keine Strafe, was für den Alpenfahrer eine große Überraschung war.
"Von der Strecke abkommen und sich einen Vorteil verschaffen. Nach allem, was ich gesehen habe, war er mit vier Rädern neben der Strecke, als er mich überholte, und das ist ein Vorteil. Letztes Wochenende habe ich wegen der Streckenbegrenzung 15 Sekunden verloren. Jetzt verliere ich heute eine Position, weil jemand von der Strecke abgekommen ist und nichts passiert. In der Formel 2 lag Victor Martens in Führung und bekam eine 5-Sekunden-Strafe für genau die gleiche Sache. Ich bin einfach extrem verwirrt, was im Moment vor sich geht", sagte Gasly unter anderem gegenüber GPblog.
Das Safety Car kam etwa zur Hälfte des Rennens in Silverstone heraus und kam Gasly nicht gerade zugute. "Als das Safety Car kam, bin ich eine halbe Runde früher an die Box gekommen. Es schien einfach alles schief zu laufen. Wir sind eine halbe Runde früher an die Box gekommen. Alex [Albon] und Alonso haben eine Runde später geboxt. Ich war direkt hinter Fernando, der von P6 kam und ich von P11. Genau da haben wir 5 Positionen verloren. Daran können wir nichts ändern. Es war einfach ein unglückliches Timing."