Nico Hülkenberg hat dieses Jahr wieder einen festen Platz in der Formel 1. Mit kurzen Auswechslungen während der Corona-Pandemie sicherte sich der Mann aus Emmerich am Rhein einen Platz bei Haas, wo er seinen Landsmann Mick Schumacher ersetzt. Obwohl die Rennergebnisse etwas enttäuschend waren, bereut der Hulk seine Entscheidung für das US-Team keinen Augenblick.
Hulkenbergs Ergebnisse im Qualifying stechen 2023 besonders hervor. Mit dem Haas schaffte er bereits sechs Mal den Sprung ins Q3. In den Rennen kam der Deutsche jedoch nicht über neun Punkte hinaus. Im Gespräch mit Motorsport sagt Hülkenberg, dass die Entscheidung für Haas ihm nicht automatisch nur gute Tage bringen würde:"Als wir unterschrieben haben und ich hier anfing, wusste ich, dass es nicht nur sonnige Tage geben würde. Es werden auch harte Tage und Arbeit auf uns zukommen."
Hulkenbergs Sonntage sind bisher enttäuschend verlaufen. Nach einer guten Startposition fällt der Haas oft schnell wieder ins Feld zurück. Hulkenberg sagt, dass dies manchmal frustrierend ist:"Natürlich ist es in diesem Moment am Sonntag oder während des Rennens und direkt danach ein bisschen frustrierend und enttäuschend. Nicht nur für mich, sondern für das ganze Team. Denn wir stecken alle mit drin. Wenn man am Samstag einen tollen Tag hat, ist man natürlich sehr aufgeregt und die Erwartungen, vor allem von außen, steigen." Der Haas-Fahrer ist ehrlich zu seinem Team und erklärt, dass er schon seit einigen Monaten weiß, dass die Probleme während des Rennens zu groß sind und dass dies die Erwartungen innerhalb des Teams ein wenig senkt.
Trotz der Probleme mit der Rennpace des Haas genießt Hulkenberg sein Comeback in der Startaufstellung und sagt, dass er immer noch Spaß am Rennen hat:"Es macht mir immer noch Spaß. Ich genieße es immer noch sehr, zurück zu sein und all die positiven Dinge überwiegen die Probleme am Sonntag."