Die FIA hat am Dienstag klargestellt, dass Fahrerinnen und Fahrer von nun an eine Genehmigung beantragen müssen, wenn sie politische Statements abgeben. Diese Regelung hat viele aufhorchen lassen. Dalton Kellett zum Beispiel schimpfte scharf über die Organisation.
Der 29-jährige IndyCar-Pilot findet es unverständlich, dass die FIA sich solche Regeln ausdenkt. Für den Kanadier ist das ein weiterer Beweis dafür, dass die FIA auf dem falschen Weg ist und sich deshalb bald ändern muss.
In den sozialen Medien teilte Kellett seine Wut mit seinen Anhängern. " Als ich mit dem Rennsport anfing, schien die FIA eine notwendige (sogar lobenswerte) Organisation zu sein, die sich um die Verbesserung der Sicherheit und den Schutz eines fairen Wettbewerbs bemüht", schreibt er in seinem Beitrag.
"Heutzutage ist sie zu einem aufdringlichen und aufgeblähten bürokratischen Sumpf geworden. Wahrscheinlich ist es an der Zeit, ihren Umfang und ihre Reichweite neu zu bewerten", schimpft er über die FIA. Es sieht jedoch nicht so aus, als würde die Organisation die Situation ändern.
Vielmehr erklärt die FIA die Regel anders. Sie will weiterhin Vielfalt und Inklusion fördern, nur das Konzept der politischen Neutralität will sie beibehalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass die FIA aufhören wird, soziale Probleme zu bekämpfen.