In Q1 wurde Lando Norris durch eine seltsame Situation zurückgeworfen. Das Auto des britischen Fahrers verlor an Leistung, weil Werbebanner in seinem McLaren steckten. Andrea Stella war darüber wütend, während Norris sich schließlich einen Platz in Q2 sichern konnte und im Qualifying im Fürstentum auf P4 landete.
Werbebanner, die in einem Auto stecken, sind in der Formel 1 definitiv nicht üblich, aber am Samstag konnte Lando Norris diese Erfahrung abhaken. Der Brite wurde in Q1 überrumpelt und lief dadurch Gefahr, frühzeitig auszuscheiden. "Was in Q1 passiert ist, sollte nicht passieren. Das entspricht nicht den Standards einer Rennstrecke. Die Tatsache, dass das Auto ein paar Meter Werbebanner auffängt. Wir haben sie unter dem Auto eingeklemmt und das Auto hat so viel Abtrieb verloren, das entspricht 3 Sekunden pro Runde", kommentierte Teamchef Andrea Stella nach dem Qualifying unter anderem gegenüber GPblog verärgert.
Stella fuhr fort: "Es sollte nicht passieren, dass das Auto durch diese Art von Problemen beeinträchtigt wird, die schon im FP1 aufgetreten sind. Es ist nicht plötzlich im Qualifying, dass wir die Fahnen abreißen. Das Problem war in jeder einzelnen Session vorhanden und wir müssen es beheben, denn ich denke, dass es Lando heute in Bezug auf die Leistung katastrophal beeinträchtigt hat."
Der Teamchef von McLareen möchte, dass dieses Problem angegangen wird: "Was genau wird also morgen das Rennergebnis bestimmen? Das Glück, ob du die Fahnen mitnimmst oder nicht, oder wollen wir, dass das Ergebnis von der Qualität der Fahrer, des Autos und der Teams abhängt. Es muss etwas getan werden."
Auf der anderen Seite war Stella zufrieden damit, wie sein Team mit dieser seltsamen Situation umgegangen ist. "Ich muss die Reaktionsfähigkeit unseres Teams bei der Beurteilung dieser Situation loben. Trotzdem standen wir so sehr unter Zeitdruck, dass wir so viel Leistung verloren hatten, dass wir an die Box mussten, sonst wären wir sowieso raus gewesen."