Der tödliche Unfall des niederländischen Rennfahrers Dilano van 't Hoff Anfang Juli hat die Debatte über die Sicherheit auf der Rennstrecke von Spa-Francorchamps wieder voll entfacht. Am vergangenen Rennwochenende wurde Esteban Ocon nach seiner Meinung zur Sicherheit auf der berüchtigten belgischen Rennstrecke gefragt.
Dilano van 't Hoff wurde im Alter von 18 Jahren bei einem schrecklichen Unfall auf der Kemmel Straight getötet. "Ich denke, dass alles, was passiert ist, aufgearbeitet werden muss. Es ist eine Tragödie", begann Ocon seine Geschichte während eines Pressebriefings mit GPBlog und anderen. "Es ist nicht so, dass es nur 20 Autos in dieser Meisterschaft gibt, sondern mehr als 30. Die Wetterbedingungen sind es, die diese Bedingungen sehr knifflig machen".
Ocon sagt auch, dass das schlechte Wetter manchmal dazu führt, dass die Fahrer im hinteren Teil des Feldes wegen der Gischt komplett ohne Sicht um die Strecke fahren müssen. "Die Sicht ist definitiv der Hauptfaktor in diesem Rennen. Die meisten von uns fahren in diesen Momenten blind", sagt der Alpenfahrer. "Ich bin mir sicher, dass sich die FIA darum kümmertund versucht, die Situation zu verbessern. Ich glaube, wir haben hier nächste Woche oder irgendwann in nächster Zeit einige Tests mit Kotflügeln, die die Sicht verbessern sollen."