Wolff sieht bei Mercedes in diesem Jahr keine Schwalbennester

14:09, 23 Feb 2023
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In der Pause des ersten Testtages gaben mehrere Teamchefs eine kurze Pressekonferenz. Motorsport-Total berichtet, dass u.a. Christian Horner und Toto Wolff zu den ersten Ergebnissen des ersten Trainings befragt wurden.

Bei Mercedes liegt das Hauptaugenmerk auf dem "Porpoising". Das Hüpfen des Autos hat Mercedes letztes Jahr sehr eingeschränkt. Heute Morgen konnte man schon sehen, dass unter anderem die Alpine von Pierre Gasly immer noch etwas hüpft. Aber laut Wolff macht man sich bei Mercedes darüber keine Sorgen. George Russell litt Berichten zufolge während seiner Trainingssitzung nicht unter Porpoising.

Keine Notwendigkeit, die Testtage zu ändern

Im Vorfeld der Testtage wurde häufig kritisiert, dass drei Testtage zu wenig Zeit wären. Unter anderem hätten sich Russell und Lando Norris mehr Testzeit gewünscht. Aber Horner und Ferrari-Teamchef Fred Vasseur wollen damit nichts zu tun haben. Beide Teamchefs sagen, dass sie mit der aktuellen Situation zufrieden sind.

Es wurde auch die Idee geäußert, vielleicht zwei Autos gleichzeitig auf die Strecke zu schicken, aber auch das wurde von Vasseur und Horner abgelehnt. Laut Horner ist die Zuverlässigkeit der Autos so hoch, dass es keinen Grund gibt, ein zweites Auto mitzuschicken.

Noch kein Wort zu Stroll

Die auffälligste Antwort auf der Pressekonferenz kam von Aston Martin-Teamchef Mike Krack. Aston Martin hat am ersten Testtag Felipe Drugovich anstelle von Lance Stroll auf der Strecke, weil Stroll wegen einer Verletzung nicht antreten kann. Auf die Frage, ob Stroll das erste Rennen der Saison bestreiten kann, wollte der Teamchef keine endgültige Aussage machen. Aber noch bemerkenswerter ist, dass Krack auch nicht genau sagen wollte, welche Art von Verletzung Stroll hat.