Verstappen keine Maschine: 'Schön, dass ihn manche Dinge emotional berühren'.

7:00, 05 Sep 2023
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Es gibt viel Bewunderung für die Leistung von Max Verstappen. In den letzten Monaten hat der Niederländer das Unmögliche geschafft - zehn Grand-Prix-Siege in Folge. Fast als wäre er eine Maschine, reihte der zweifache Weltmeister die Siege aneinander. Dass Verstappen doch ein Mensch aus Fleisch und Blut ist, machte Helmut Marko nach dem Italien GP deutlich. Der Berater von Red Bull Racing hatte bemerkt, dass Verstappen im Vorfeld nervös war.

Auch der ehemalige F1-Fahrer Timo Glock hat alles gesehen. Auch der Deutsche ist voll des Lobes für Verstappen. In seiner Kolumne auf der Website der deutschen Version von Sky Sports schreibt er sogar, dass alles, was Verstappen derzeit macht, außergewöhnlich und sehr beeindruckend ist. Laut Glock hat der Niederländer große Höhen erreicht.

Glock überrascht von nervösem Verstappen

In diesem Sinne erklärte der Fahrer, der in dieser Saison ein Gastspiel im Porsche Super Cup hatte, dem deutschen Sender: "Dass er ein bisschen nervös war, hat mich gewundert, weil ich dachte, dass ihm diese Rekorde eigentlich weniger wichtig sind. Laut Helmut Marko anscheinend doch, aber er zeigt das nach außen nicht, weil man natürlich keine Schwäche zeigen möchte. Es ist schön zu erfahren, dass es bei Verstappen gewisse Punkte gibt, die ihn emotional mitnehmen, wie es schon in Zandvoort war. Als er auf dem Podium stand, hat man ihm angemerkt, dass ihn das sehr positiv berührt hat."

Auch Glock habe Ferrari gefallen, schrieb er. Bei McLaren hatte er ein anderes Gefühl. Wie alle anderen hatte der Deutsche, der jetzt auch Co-Kommentator ist, gesehen, wie Oscar Piastri und Lando Norris sich im Eifer des Gefechts fast gegenseitig von der Strecke stießen. Glock ist gespannt, wie dieser interne Kampf letztendlich ausgeht, denn Piastri rückt näher an Norris heran und will seine Chancen nutzen. Glock kann sich gut vorstellen, dass der Australier irritiert war, dass McLaren strategische Entscheidungen zu Gunsten des Briten getroffen hat. "Man kann darauf warten, dass es etwas unruhiger wird bei McLaren", meint er abschließend.