Wieder eine schlechte Ferrari-Strategie für Leclerc? Leicht zu sagen nach dem Rennen

16:01, 12 Jul 2023
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Ferrari hatte ein enttäuschendes Wochenende in Silverstone. Die Scuderia kam in Großbritannien nicht über die Plätze neun und zehn hinaus. Charles Leclerc wechselte früh auf harte Reifen und das hat nicht gut funktioniert. Ferrari-Teamchef Frederic Vasseur meint, dass man seinem Team im Nachhinein leicht einen strategischen Fehler nachsagen kann.

In der Anfangsphase in Silverstone kämpfte Leclerc hart mit George Russell um den vierten Platz. Dabei fuhr der Mercedes-Pilot auf weichen Reifen und der Monegasse auf Medium-Reifen. Leclerc schaffte es, den Briten nach mehreren harten Kämpfen hinter sich zu halten und wurde schließlich in Runde 18 von seinem Team zum Reifenwechsel gerufen.

Vasseur erklärt den frühen Stopp Leclercs

Vasseur erklärt, dass der Grund für den frühen Stopp des Ferrari-Piloten darin lag, Russells Undercut gegen Leclerc zu verhindern. "Wir kämpften mit Russell und dachten, er würde an die Box kommen und wir müssten mit Russell kämpfen, aber jetzt, nach dem Rennen, ist es ganz einfach zu sagen, dass wir verlängert hätten", so der Teamchef gegenüber GPblog.

Ferrari hat den Reifenverschleiß missverstanden

Ferrari hat seit langem Probleme mit dem Umgang mit den Reifen und auch in Großbritannien hat Ferrari das falsch verstanden, meint Vasseur. "Ich glaube, wir haben etwa 10 oder 12 Runden vor dem Safety Car gefahren, und er hatte null Grad, dabei hätte er viel mehr pushen können. Es war ein Missverständnis mit dem 'deg' [Reifenabbau], aber das kommt vom Freitag, nicht vom Samstag."