Alpine muss warten: Red Bull will Gasly erst entlassen, wenn Herta in der F1 fahren darf

11:20, 05 Sep 2022
0 Kommentare

Der Name Colton Herta kursiert schon seit einiger Zeit bei AlphaTauri und in den Niederlanden hat Helmut Marko die Gerüchte bestätigt. Es bleibt nur abzuwarten, was die FIA tun wird.

Alpine will Gasly

Mit dem leeren Sitz bei Alpine sind in der Silly Season einige Verschiebungen zu erwarten. Berichten zufolge ist Alpine an Pierre Gasly interessiert, um mit Gasly und Esteban Ocon ein rein französisches Team für 2023 zu präsentieren. Gasly ist jedoch immer noch an Red Bull gebunden und die werden ihn nicht kampflos gehen lassen.

Marko hat bereits bestätigt, dass es eine mündliche Vereinbarung mit Herta gibt. Der amerikanische IndyCar-Fahrer von Andretti möchte unbedingt in die Formel 1 wechseln und wurde bereits mit einem möglichen Andretti-Team in der Formel 1 in Verbindung gebracht. Das ist bisher nicht passiert und so scheint Herta auf dem Weg zu AlphaTauri zu sein.

Herta doch noch in die F1

Allerdings gibt es ein Problem: Herta hat keine Superlizenz. Trotz eines dritten und zweiten Platzes in der Indy Lights-Meisterschaft, eines dritten Platzes in der IndyCar-Meisterschaft und sieben IndyCar-Siegen hat Herta nur 32 der 40 für eine Lizenz erforderlichen Punkte. Das liegt daran, dass die FIA IndyCar nicht so stark zählt wie die F1.

Laut Marko sollte für Herta eine Ausnahme gemacht werden, denn der Amerikaner hat mit sieben Siegen in der IndyCar gezeigt, dass er wirklich Rennen fahren kann. Die Frage ist, ob die FIA dem zustimmen wird. Marko sagt gegenüber SpeedCity Broadcasting, dass die FIA die Situation vor dem Großen Preis von Italien in Monza klären muss.

Red Bull hat deutlich gemacht, dass Gasly AlphaTauri nicht verlassen darf, wenn Herta keine Superlizenz erhält. Red Bull wird keinen geeigneten Ersatz für den Franzosen haben. Auch Alpine wird sich gedulden müssen, da es keine echte Alternative für das französische Team gibt.