Überraschende FIA-Entscheidung sorgt immer noch für Missverständnisse: 'Auslassen'

10:28, 24 Dez 2022
0 Kommentare

Alpine hatte ein starkes Jahr in der Formel 1. Der französische Rennstall belegte den vierten Platz in der Konstrukteursmeisterschaft und lag damit noch vor dem Rivalen McLaren. Doch laut Pat Fry hätte es noch besser laufen können, wie er in einem Interview mit Das Rennen.

Mehrere Formel-1-Teams beschwerten sich zu Beginn der Saison über die Durchbiegung des Bodens. Die FIA beschloss daher, das Reglement kurz vor dem Saisonstart zu ändern und eine Bodenstütze zuzulassen. Dadurch ging für Alpine ein großer Vorteil verloren.

In der Tat begann das Team vorsichtig und baute ein Auto mit breiten Seitenkästen und einem schwereren Boden. Infolgedessen gehörte Alpine zusammen mit Red Bull Racing, Williams und Aston Martin zu den Teams, die wenig bis gar keine Probleme mit Porpoising hatten.

Unverständnis über FIA-Entscheidung

Fry findet es immer noch unverständlich, dass die FIA den sich beschwerenden Teams entgegengekommen ist. "Ich bin immer noch verärgert, dass sie den zusätzlichen Boden zugelassen haben, ohne die Regeln zu ändern", sagte der technische Direktor von Alpine dem britischen Medium.

Er glaubt daher, dass die Verantwortung bei den Rennställen liegt. "Wir hatten einen steifen Boden entworfen. Die anderen hätten das tun können oder sie hätten Kilos drauf werfen können, um es zu reparieren. Das war eine Enttäuschung für viele Teams."

LESEN SIE MEHR ÜBER: