Charle Leclerc führte die Zeitentabelle im FP2 für Ferarri an, aber es war der McLaren von Lando Norris, der für Gesprächsstoff sorgte, da er auf P2 landete und sein Teamkollege Ricciardo nicht weit dahinter auf P5.
Als die Streckentemperaturen in Budapest zu steigen begannen, war es Zeit für FP2 und es gab eine ganze Reihe unterschiedlicher Ergebnisse für jedes der Teams.
Nach seinem kostspieligen Dreher letztes Wochenende in Frankreich ist dieses Wochenende ein weiteres entscheidendes Rennen für den Meisterschaftsanwärter. In seinem Ferrari setzte er sich sofort an die Spitze der Zeitentabelle und blieb dort. Seine Zeit von 1:18,445 reichte aus, um sich an die Spitze zu setzen, während sein Teamkollege Carlos Sainz, der im FP2 der Schnellste war, auf Platz 3 landete.
Es war zwar kein Schock, dass Ferrari auf einer anderen Strecke schnell war, aber die große Überraschung kam von McLaren. Daniel Ricciardo und Lando Norris, die die wohl schwankendste Saison aller Teams hinter sich haben, beendeten beide das FP2 stark. Norris war Leclerc auf P2 am nächsten und lag nur ein paar Zehntel hinter ihm. Ricciardo, der von den beiden Fahrern in dieser Saison am meisten zu kämpfen hatte, schaffte es, sein Auto auf Platz 5 zu stellen, noch vor den beiden Mercedes. Könnte es sein, dass der Soft an diesem Wochenende die Leistung bringt, die wir von ihm gewohnt sind?
Normalerweise ist es ein Fehler, zu viel in diese Trainingseinheiten hineinzuinterpretieren, bevor man seine Vermutungen über die reine Pace für das Wochenende anstellt. Aber mit Russell auf P8 und Hamilton auf P11 ist das nicht der Start, den sich die Mercedes-Fahrer für ihr Wochenende gewünscht hätten. Beide Fahrer beklagten sich fast die ganze Zeit über die Balance und insbesondere Russell hatte in Kurve 1 mit starkem Untersteuern zu kämpfen.
"Was zur Hölle ist hier los?", sagte Russell während der Session.
Normalerweise liefern sich Red Bull und Ferarri in diesen Sessions einen erbitterten Kampf um die Geschwindigkeit, aber Ferrari hat eindeutig die Oberhand. Beide Autos waren in den Quali-Simulationen schneller als Verstappen und Perez und auch bei den Long-Run-Outings schienen sie weit vorne zu sein. Dieses Wochenende vor der Sommerpause ist nicht nur für Leclerc, sondern für das gesamte Team entscheidend, wenn es im Kampf um die beiden Meisterschaften bleiben will.