Yuki Tsunoda hatte letztes Jahr eine schwierige Debütsaison in der Formel 1. Die Erwartungen an den japanischen Fahrer waren hoch, aber letztendlich waren die Ergebnisse enttäuschend. Tsunoda ist der Meinung, dass er in diesem Jahr in allen Bereichen besser abschneidet und sagt, dass er das Gefühl hat, mit Pierre Gasly in Sachen Geschwindigkeit mithalten zu können.
Während Tsunoda auf dem vierzehnten Platz landete und 32 Punkte sammelte, fand sich Gasly auf dem neunten Platz wieder, mit mehr als dreimal so vielen Punkten wie sein Teamkollege. Nach dreizehn Grands Prix liegt Gasly wieder vor Tsunoda, aber dieses Mal ist der Unterschied mit fünf Punkten (16 zu 11) viel geringer.
"Aus meiner Sicht, ja. Ich würde sagen, ich bin viel näher an ihm dran als letztes Jahr", sagt er dem GP Racing Magazine. "Ich würde nicht sagen, dass ich jetzt definitiv besser bin als er. Aber ich habe das Gefühl, dass ich auch nicht schlechter bin. Denn wenn man bedenkt, was bisher in dieser Saison in allen Rennen passiert ist - wie das, was du über Baku gesagt hast, wo ich gute Punkte verloren habe..."
Beim Großen Preis von Aserbaidschan fuhr Tsunoda um den sechsten Platz herum, musste aber wegen eines kaputten DRS einmal extra reinfahren. Am Ende landete er außerhalb der Top-Ten. Der 22-jährige Fahrer gab im Interview aber auch selbst zu, dass Gasly bereits in Bahrain aufgrund von Motorproblemen Punkte verloren hatte. "Aber gleichzeitig hatte ich einen Motorschaden in Saudi-Arabien. Wenn wir also all das mitzählen, sollte ich in den Punkten vor ihm liegen, ja."
Tsunoda hat noch keinen Vertrag für das nächste Jahr bei AlphaTauri, aber laut Helmut Marko ist die aktuelle Nummer sechzehn in der Weltmeisterschaft der größte Anwärter darauf, 2023 wieder neben Gasly zu fahren.