Medienpersönlichkeit Clarkson kritisiert Hamilton: 'Ist er ein Rennfahrer?

12:30, 27 Jan
Aktualisiert: 12:14, 28 Mär
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Der britische Medienpersönlichkeit Jeremy Clarkson wirft Lewis Hamilton vor, seinen Eintritt bei Ferrari zu sehr als Medienereignis genutzt zu haben. Laut dem Landwirt hätte der ehemalige Weltmeister besser im Stillen mit seinen Arbeiten beginnen sollen, wenn er mit dem italienischen Team Erfolge erzielen wollte.

Jeremy Clarkson hat in seiner Kolumne in The Sun nicht zum ersten Mal Hamilton kritisiert. So schrieb der Brite: "Wenn er so sehr diesen achten Weltmeistertitel haben möchte, würde man denken, dass er am ersten Tag in der Fabrik ankäme, voller Enthusiasmus, um die Geheimnisse des Autos zu lernen und wie er das Beste aus seinem riesigen Arsenal an Rennfähigkeiten herausholen könnte."

"Stattdessen kam er in einem SUV in Anzug und Krawatte an und posierte für Fotos, bevor er mit Fans sprach, unter den wachsamen Augen einer Videodrohne, die glücklicherweise da war, um den Moment festzuhalten."

Clarkson beleidigt Mitarbeiter von Ferrari

Clarkson kritisierte auch die Mitarbeiter von Ferrari, die er als ‚in den Hintern [von Hamilton] kriechende Ingenieure‘ bezeichnete. "Ich habe gehört, dass sein neues Haus nicht in der Nähe des Hauptsitzes des Teams liegt. Es liegt in Mailand und er pendelt nicht einmal in einem Ferrari-Straßenwagen, sondern entscheidet sich dafür, den Hubschrauber von Fiat zu nutzen. Ich frage mich. Was ist Lewis jetzt? Ein Rennfahrer? Oder ein Superstar?"

Clarkson hat in der Vergangenheit regelmäßig für Aufsehen gesorgt. So beleidigte er die LGBTQ-Gemeinschaft und musste sich für die Verwendung des N-Wortes entschuldigen. Nach der x-ten Aufregung wurde Clarkson 2015 von der BBC entlassen, für die er das Programm Top Gear machte. Seitdem hatte der Brite kaum noch Erfolg. Neben einer Kolumne in der größten Boulevardzeitung Großbritanniens ist er vor allem Landwirt.

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