"Nicht in hundert Jahren wäre Lawson schneller als Tsunoda"

12:49, 04 Apr
Aktualisiert: 13:09, 04 Apr
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Unter Franz Tost machte Liam Lawson sein Debüt in der Formel 1 bei AlphaTauri, aber der Österreicher scheint keine hohe Meinung von ihm zu haben. Der ehemalige Teamchef versteht vollkommen, warum der Neuseeländer nach nur zwei Grand Prix von Red Bull Racing zu Racing Bulls degradiert wurde.

Im Fahrerlager gibt es viele Leute, die dachten, dass Laws...

"Eine Strecke zu kennen ist das eine. Schnell zu sein das andere. Die Entscheidung, Yuki jetzt ins Auto zu setzen, war absolut richtig, denn Liam ist einfach zu langsam“, lautet Tosts hartes Fazit im ORF.

Lawson ist nicht schneller als Yuki in hundert Jahren

Laut dem jetzt pensionierten Tost ist Tsunoda viel schneller als Lawson. "Du kannst Lawson hundert Jahre geben, und er wird immer noch nicht so schnell sein wie Yuki. Und Yuki ist auch erfahrener, also wo liegt das Problem? Es ist eine sehr einfache Entscheidung."

Tost kritisiert auch Red Bull dafür, dass sie zunächst Lawson beworben haben und Tsunoda übersehen haben. "Ich hätte von Anfang an auf Yuki gesetzt. Das habe ich letzten Herbst klar gemacht. Yuki hat eine unglaubliche natürliche Schnelligkeit - das sage ich seit Jahren."

Tost gibt zu, dass Tsunoda in der Vergangenheit Schwierigkeiten hatte, seine Emotionen zu kontrollieren. Der Österreicher vermutet, dass dies dazu beigetragen hat, dass er nicht der Nachfolger von Sergio Perez wurde. Doch in Bezug auf reine Geschwindigkeit stuft Tost ihn unter den besten F1-Fahrern ein.

"Wenn er das nun in Konstanz, gute Rennleistungen umwandeln kann und seine Emotionen einigermaßen im Griff behalten kann, dann wird es eine sehr gute Saison – für Red Bull Racing und für Yuki," sagte Tost.

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