Statement | FIA sollte Vorbild für Zukunft mit Red Bull sein

8:36, 11 Okt 2022
0 Kommentare

Red Bull Racing droht eine empfindliche Strafe für die Überschreitung der Budgetobergrenze. Da die Regeln erst seit kurzem in Kraft sind, kann der österreichische Rennstall keine Vergleiche mit früheren Zeiten ziehen. Und das könnte ein doppeltes Unglück bedeuten.

Mit der Festlegung einer Obergrenze hoffte die FIA sicherzustellen, dass die Kosten der Formel 1 in Zukunft nicht in die Höhe schnellen würden. Obwohl Red Bull der Meinung ist, dass es sich einfach an die Regeln gehalten hat, ist die Organisation überzeugt, dass der Rennstall eine Strafe verdient hat.

Unter anderemFerrari und Mercedes werden die Situation mit Interesse beobachten. Eine Strafe könnte nicht nur dafür sorgen, dass beide Teams in der nächsten Saison einen Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten haben, sondern sie könnte ihnen auch die Möglichkeit geben, in Zukunft ebenfalls gegen die Regeln zu verstoßen.

Sollte sich die FIA nämlich dafür entscheiden, "nur" eine Strafe zu verhängen, könnte es interessant sein, diese von nun an zu kassieren, aber dadurch mehr Leistung aus dem Auto herauszuholen. Es liegt also an der FIA, dies zu klären.

Red Bull muss große Strafe fürchten

Die Formel-1-Teams haben in der Vergangenheit mehrfach gezeigt, dass sie gerne die Grenzen der Regeln ausreizen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Es scheint daher eine wichtige Aufgabe für die FIA zu sein, ihnen nicht zu viel Spielraum zu geben.

Daher sollte klar sein, dass die Organisation nichts anderes tun kann, als Red Bull und damit auch die anderen Teams mit einer Strafe richtig abzuschrecken. Wie hoch diese Strafe ausfällt, spielt dabei keine Rolle: Hauptsache, die Botschaft ist klar.