Günther Steiner glaubt, dass die Formel 1 angesichts der finanziellen Stabilität der aktuellen Teams kein neues Team braucht. Daher sieht der Haas-Teamchef keinen Nutzen in der möglichen Ankunft eines neuen Teams wie dem von Michael Andretti.
Im Moment ist Haas das letzte Team, das mit einem Neuzugang in der Formel 1 vertreten ist. Der amerikanische Rennstall debütierte 2016 mit Romain Grosjean und Esteban Gutierrez am Steuer. Damals war es einfacher, mit einem neuen Team einzusteigen, betonte Steiner. Mit der neuesten Version des Concorde Agreement hat sich das jedoch geändert.
Die Vereinbarung sieht strengere Regeln vor, um die derzeitigen 10 Teams in der Startaufstellung zu schützen. Laut Steiner ist das nicht umsonst: "Die zehn Teams, die hier sind, sind alle finanziell stabil", sagt er im Gespräch mit Sky Sports. "Es ist ein sehr gutes Umfeld im Moment, niemand hat Probleme."
Steiner befürchtet, dass die Aufnahme eines elften Teams in die Startaufstellung zu einem wirtschaftlichen Einbruch des Sports führen würde. "Es liegt nicht an mir, das zu entscheiden, sondern an der FOM und der FIA, denn sie verwalten die geschäftliche Seite der Formel 1. Aber im Moment gibt es keine Vorteile für ein elftes Team, das für die anderen Teams kommt. Es gibt nur ein Risiko und keinen Vorteil", sagte der Haas-Teamchef.