Track Limits spielten beim Großen Preis von Katar eine besonders negative Rolle und es wird erwartet, dass auch beim Großen Preis der Vereinigten Staaten viele Runden gestrichen werden. Max Verstappen und Charles Leclerc haben ihre Meinung dazu gesagt.
Suzuka war ein gutes Beispiel dafür, wie eine Strecke bestimmen kann, wo die Streckengrenzen liegen. Nicht ein Sensor zeigt an, dass du eine Linie überfährst, sondern ein Kiesbett, in dem du landest. In Katar war das mit den Auslaufzonen etwas anders, und vor dem Rennen auf dem Circuit of the Americas sind die berüchtigten Track Limits wieder einmal ein Gesprächsthema.
"Ich würde gerne jeden anderen mein Auto fahren lassen, um zu sehen, ob er die Track Limits besser einhalten kann", antwortete Verstappen auf der Pressekonferenz scharf. "Wir reden nie wirklich über Track Limits, zum Beispiel in Suzuka. Das ist wahrscheinlich eher eine Strecke der alten Schule. Das ist ein bisschen schade, denn ich habe das Gefühl, dass man sich bei einigen dieser neuen Strecken mehr darauf konzentriert, nicht über eine weiße Linie zu fahren, als das Limit zu finden oder einfach nur den Spaß am Pushen zu haben."
Leclerc schließt sich der Meinung des Niederländers an: "Ich denke, es gibt einige Strecken, die viel schwieriger zu bewältigen sind als andere. Ich habe es in der Vergangenheit immer vorgezogen, die rot-weißen Randsteine zu benutzen, denn das ist eine Referenz, die wir im Auto spüren können, während wir bei der weißen Linie so tief im Auto sitzen, dass es sehr schwierig ist, genau zu sehen, wo wir sind."
Ob es in Texas genauso schlimm sein wird wie in Katar, wird sich zeigen. In Katar gab es während des Grand Prix sogar 51 Verstöße. Lance Stroll erhielt eine 10-Sekunden-Strafe, ebenso wie Alexander Albon. Auch Sergio Perez erhielt mehrere Strafen, ebenso wie Pierre Gasly, der mehrmals neben der Strecke fuhr.