Carlos Sainz führte die Zeitentabelle im zweiten Training zum Großen Preis von Frankreich an und lag 0,101 Sekunden vor seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Dem Ferrari-Duo gelang es, ein hervorragendes Training zu absolvieren und die ersten beiden Plätze zu belegen.
Sowohl Sainz als auch Leclerc fanden das nötige Tempo, um sich im FP2 an die Spitze der Zeitentabelle zu setzen, und es war klar, warum das Duo an der Spitze stand. Das Auto des italienischen Teams war genau so, wie es die Fahrer während der Session brauchten, denn die Balance war perfekt, um während der gesamten Stunde lila Sektoren zu setzen. Die Zeit des Spaniers von 1:32.527 ,reichte aus, um vor seinem Teamkollegen ins Ziel zu kommen, aber es war der Unterschied zwischen den Verfolgern Red Bull und Mercedes, der hervorgehoben werden sollte.
Max Verstappen war der engste Verfolger, lag aber trotzdem über eine halbe Sekunde hinter Sainz, und für seinen Teamkollegen Sergio Perez war es ein Rennen zum Vergessen. Der Mexikaner landete auf dem 10. Platz und hatte einen Rückstand von 1,533 Sekunden auf den Führenden. Mercedes könnte eine bessere Session als Red Bull gehabt haben, denn sie landeten auf den Plätzen vier und fünf, wobei George Russell die bessere Position als Lewis Hamilton einnahm.
Lando Norris und Daniel Ricciardo fanden das nötige Tempo, um beide in die Top 10 zu fahren. Es war ein ordentliches Training für das McLaren-Duo, in dem es keine Probleme gab, so dass sie mit dem Fahren weitermachen konnten und das Auto bis zur Zielflagge auf den sechsten bzw. neunten Platz stellten. Pierre Gasly wurde überraschenderweise nur Siebter, aber das war ein toller Erfolg für die heimischen Fans, denn er fuhr schnelle Runden im Vergleich zu seinem Teamkollegen Yuki Tsunoda, der nur auf Platz 14 landete.
Alpine wird hoffen, diese Session schnell zu vergessen und sich nur an die guten Daten zu erinnern, denn es war keine starke Stunde. Esteban Ocon kam nicht an seinen Landsmann heran und landete nur auf Platz 18, während Fernando Alonso nur auf Platz 11 landete.
Haas hatte wohl das stärkste Training der unteren Teams, aber das lag allein an Magnussen. Mick Schumacher hatte im FP2 einen frühen Dreher, den er aber unter Kontrolle bringen und das Auto vor einem Unfall bewahren konnte. Das könnte sich auf den Deutschen ausgewirkt haben, denn er war nicht in der Lage, mehr Pace zu finden und beendete die Stunde auf Platz 19. Der Däne lag nur 1,401 Sekunden hinter der Pace und konnte sich um 11 Plätze verbessern.
Für Aston Martin, Williams und Alfa Romeo war es ein langweiliges und langes Training. Valtteri Bottas beendete das Rennen als bester der sechs Fahrer auf Platz 12, gefolgt von Sebastian Vettel und Lance Stroll auf den Plätzen 13 und 15. Die einzige Aktion von Alex Albon war ein wackeliger Abgang, denn er kam auf Platz 16 ins Ziel, während Bottas' Rookie-Teamkollege Zhou Guanyu 17. wurde. Nicholas Latifi bekam endlich die Upgrades, die er sich gewünscht hatte, hatte aber wieder einmal zu kämpfen und landete am Ende der Zeitentabelle.