Im Gespräch über die neue Technische Richtlinie (TD), die sich auf die Einsicht in die Duktilität der aerodynamischen Teile von F1-Autos konzentriert, sagte FIA-Chef Tim Goss, dass es nicht darum gehe, ein bestimmtes Team zu kontrollieren. In einer Erklärung erklärt der FIA-Chef mehr über die Gründe für die TD.
In einem Gespräch mit den Medien erklärte der Direktor für Einzelsitze der FIA, was mit der neuen TD von der FIA gemacht wird und was sie für die F1-Teams bedeutet. Es handelt sich dabei um eine Verschärfung der Regeln und eine bessere Möglichkeit für die Teams, die Biegeeigenschaften der aerodynamischen Teile der Autos zu kontrollieren. In einer Erklärung der FIA ging Goss näher auf die TD ein.
Gleiche Regeln für alle Teams und Transparenz sind der Schlüssel. Die Flügel der F1-Autos stehen auf dem Prüfstand und dürfen sich nicht zu sehr verbiegen oder relativ zum Befestigungspunkt bewegen. Um die Transparenz zu erhöhen, verlangt die FIA nun auch, dass die Teams detailliertere Entwürfe einreichen.
Goss: "Im Moment müssen die Teams ihre Entwürfe einreichen und viele Informationen hochladen, aber jetzt müssen sie auch die strukturellen Verbindungen hochladen, was an sich schon zur Selbstkontrolle beiträgt."
Neben der Transparenz ist die größte Motivation für die Technische Richtlinie, die Fairness im Wettbewerb zu verbessern. Goss: "Diese Technische Richtlinie ist ein Beispiel dafür, dass wir und die Teams zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass wir ein gemeinsames Verständnis haben, und das ist ein großes Plus. Es ist nicht einfach, aber wenn wir dieses Verständnis auf eine vernünftige, überlegte Art und Weise weiterentwickeln können, dann denke ich, dass wir in die richtige Richtung gehen.