Monstermäßige Investition des Mercedes-Miteigentümers in eine englische Fußballmannschaft

19:00, 26 Dez 2023
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Die Gespräche zwischen Jim Ratcliffe, Eigentümer von Ineos und damit auch von Mercedes, und Manchester United über eine Monsterinvestition laufen schon seit einiger Zeit. Der Deal hatte sich aufgrund der Bedenken von Minderheitsaktionären verzögert, aber jetzt wurde endlich eine Einigung erzielt.

Jim Ratcliffe ist der Eigentümer und Gründer von Ineos. Das ist ein britisches Chemieunternehmen, dem auch Mercedes gehört. Der Geschäftsmann wollte schon lange einen Anteil von fast 1,5 Milliarden Euro am englischen Fußballverein Manchester United kaufen. Diese Investition ist übrigens eine persönliche Angelegenheit.

Hindernisse

Dieser Kauf wurde nur durch Bedenken über die Behandlung zukünftiger Minderheitsaktionäre behindert. Die Verzögerung war zum Teil auf die Bedenken einiger Mitglieder des 12-köpfigen Vorstands von Manchester United über mögliche zukünftige Geschäfte zurückzuführen und darauf, ob sie den Glazers, den Haupteigentümern des Vereins, erlauben würden, Geld zu Bedingungen auszuzahlen, die anderen Aktionären nicht gewährt würden.

Bereits im November war eine Einigung über die Bedingungen für den Kauf einer Minderheitsbeteiligung erzielt worden. Jetzt ist das Geschäft endlich abgeschlossen und Ratcliffe hat einen Anteil im Wert von fast 1,5 Milliarden Euro erworben. Damit ist sichergestellt, dass er 25 % der Anteile des Vereins besitzt, berichtet die Financial Times.

Der Brite ist hocherfreut über den Abschluss des Deals. "Als Junge aus der Gegend und lebenslanger Anhänger des Vereins bin ich sehr froh, dass wir uns mit dem Vorstand von Manchester United auf einen Deal einigen konnten, der uns die Verantwortung für das Management des Fußballgeschäfts überträgt. Wir sind langfristig hier und wissen, dass viele Herausforderungen und harte Arbeit vor uns liegen."

Toto Wolff

Toto Wolff wurde im November gefragt, ob er auch in die englische Fußballmannschaft investieren wolle, aber ein möglicher Deal kam für ihn nicht in Frage.