Charles Leclerc wechselt 2019 zu Ferrari. Der aktuelle Vertrag mit seinem italienischen Arbeitgeber läuft am Ende der nächsten Saison aus. Gerüchten zufolge soll der Monegasse in der Sommerpause einen neuen Vertrag bis möglicherweise 2028 unterschrieben haben. Laut Leclerc liegt die Priorität von Ferrari jetzt aber gar nicht auf einer neuen Verpflichtung.
Gerüchten zufolge soll Leclercs neuer Vertrag bis zu 185 Millionen wert sein. Damit würde der Monegasse ohnehin bis 2025 bei Ferrari bleiben, mit der Option auf ein längeres Engagement bis 2028. Im Jahr 2026 wird das Reglement der Formel 1 grundlegend überarbeitet, so dass die Jahre 2026, 2027 und 2028 noch nicht endgültig feststehen würden.
In einem Interview mit BBC Sport äußerte sich der Ferrari-Pilot jedoch über seinen neuen Vertrag mit der Scuderia. "Es gibt hier und da ein paar Witze, aber noch keine ernsthaften Gespräche. Ehrlich gesagt, habe ich es nicht eilig. Ich glaube nicht, dass es für Ferrari im Moment Priorität hat, mich unter Vertrag zu nehmen. Das ist auch verständlich, denn wir konzentrieren uns alle darauf, so schnell wie möglich das beste Rennauto zu haben", erklärte Leclerc.
"Es gibt einfach eine besondere Verbindung. Ich bin schon immer ein Fan dieses Teams gewesen. Mein Vater [der 2017 verstorben ist] war auch ein großer Fan von Ferrari und das alles macht es besonders. Aber auch davon abgesehen habe ich dieses Team immer geliebt und ich hatte auch immer eine besondere Beziehung zu Italien". Leclerc selbst stammt aus dem französischsprachigen Monaco, spricht aber auch fließend Italienisch.