Pierre Gasly und Yuki Tsunoda haben in der Sommerpause einen kurzen Urlaub genossen, aber die Fahrer müssen wieder an die Arbeit gehen. AlphaTauri liegt in der Konstrukteursmeisterschaft nur auf dem achten Platz und hofft auf bessere Ergebnisse in der zweiten Saisonhälfte.
"Wir haben keine Punkte geholt und die Dinge liefen nicht so, wie wir wollten", sagt Gasly in der Pressemitteilung von AlphaTauri über die vergangenen Rennen. Das Team hat seit dem Großen Preis von Frankreich eine Reihe von Updates eingeführt und hofft auf Besserung. "Es ist immer noch kompliziert und die Teams im Mittelfeld sind alle sehr nah dran. Wir werfen nicht das Handtuch, sondern arbeiten weiter hart und geben unser Maximum, um so schnell wie möglich mehr Leistung aus dem Auto herauszuholen, damit wir jedes Wochenende auf Punktejagd gehen können."
Spa-Francorchamps wird in diesem Jahr eine zusätzliche Herausforderung darstellen, da die Strecke einige Anpassungen vorgenommen hat. Besonders der Abschnitt Eau Rouge-Raidillon sieht mit neuen Schotterpisten anders aus. Pirelli hat die Fahrer bereits vor platten Reifen gewarnt, da der Schotter sehr scharf ist und leicht auf der Strecke landen kann.
Tsunoda hat seinen Urlaub genießen können, aber der japanische Fahrer musste auch viel trainieren. "In der ersten Woche war ich in einer Trainingseinrichtung in Österreich, habe mit einem Sportpsychologen gesprochen und mit einem Physio gearbeitet. Ich habe vielleicht 70 % der Zeit mit Training verbracht, aber ich weiß, was für mich funktioniert, und ich ziehe es vor, mich in einer Pause nicht komplett umzustellen." Tsunoda ist mehrmals über den Bordfunk explodiert und wird von Helmut Marko auch als "Sorgenkind" bezeichnet. Der AlphaTauri-Fahrer arbeitet hart daran, bessere Leistungen zu erbringen, um sich einen Formel-1-Platz im Team zu sichern. Nur Gasly hat eine offizielle Vertragsverlängerung bis 2023.