Allison über die Haushaltsobergrenze: "Wir können nur zwei oder drei große Upgrades durchführen".

11:18, 21 Aug 2023
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Seit der Saison 2021 gibt es eine Budgetobergrenze für Formel-1-Teams. Die Rennställe müssen ihr Geld gut verwalten. Die Budgetobergrenze sollte dafür sorgen, dass die Autos näher beieinander liegen und das Feld dadurch wettbewerbsfähiger wird, aber laut James Allison ist das nicht ganz gelungen.

In den letzten Jahren hat die Formel 1 alle Anstrengungen unternommen, um das Feld enger zusammenrücken zu lassen. Mit den neuen Autos, die 2022 eingeführt werden, sollte das Überholen einfacher werden, was mehr Action auf der Strecke bedeuten würde.

Trotzdem führt Red Bull die Meisterschaft jetzt mit großem Vorsprung an. Der Kampf um die Plätze neben Max Verstappen auf dem Podium ist oft spannender, aber ein Kampf um die Meisterschaft ist vorerst nicht zu erwarten.

Allison hat Probleme mit der F1-Budgetgrenze

Im Gespräch mit Motorsport.com erklärte James Allison, dass die Budgetbegrenzung Red Bull nicht dabei hilft, aufzuholen: "Früher, als es noch keine Kostenbegrenzung gab, konnte man die Dinger fast jeden zweiten Tag aus dem Windkanal holen, und die Leute haben sie wie wild entworfen und dann wie wild gebaut, so dass zwischen dem Tunnel und der Strecke immer nur ein paar Wochen lagen". Laut Allison kann man als Team nur noch zwei oder drei große Upgrades pro Jahr durchführen, was es schwieriger macht, einen schlechteren Start in die Saison auszugleichen.