Ferrari hat ein unberechenbares Auto: "Noch zehn Rennen, um das zu verstehen".

9:12, 25 Aug 2023
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Ferrari hat eine durchwachsene erste Hälfte der Saison hinter sich. Zwar kämpfte die Scuderia gelegentlich noch um das Podium, aber sie erzielte auch weniger gute Ergebnisse. Laut Carlos Sainz ist es sehr schwierig zu sagen, wo das Auto gut funktioniert und wo nicht.

Die italienische Mannschaft hat im Vergleich zum letzten Jahr an Boden verloren. Im Jahr 2022 waren sie noch locker Zweiter und konnten zu Beginn der Saison sogar um den Weltmeistertitel mitspielen. Jetzt ist alles anders. Ferrari ist Vierter in der Konstrukteursmeisterschaft und verpasst oft einen Podiumsplatz. Sie scheinen der Konkurrenz an einem Wochenende näher zu sein als am nächsten.

Inkonsequenz bei Ferrari

Sainz sieht auch die Unbeständigkeit des Ferrari: "Es ist sehr schwer vorherzusagen, auf welchen Strecken wir schnell sein werden und auf welchen nicht. Ich denke, das beste Beispiel war der Unterschied zwischen Ungarn und Spa. Ich denke, wenn man unser Auto sieht, haben wir erwartet, dass Ungarn ein gutes Wochenende wird. Wir haben erwartet, dass Spa ein schwächeres Wochenende wird, aber das Gegenteil war der Fall. Das zeigt, dass es vielleicht etwas gibt, das wir nicht ganz verstehen und das wir nicht gut vorhersagen können."

Sainz: "Zehn weitere Rennen, um das zu verstehen"

Die Hälfte der Saison ist bereits vorbei und Ferrari scheint das Auto noch nicht ganz zu verstehen. Trotzdem gibt Sainz nicht auf: "Es ist kein Geheimnis, dass wir bei den Tests in Bahrain etwas an unserem Auto gesehen haben, das wir nicht ganz verstanden haben, und wir haben ehrlich gesagt sehr schnell herausgefunden, was die Hauptschwäche des Autos ist. Und das wissen wir. Dann gibt es noch andere Dinge, wie z.B. die Vorhersage, auf welchen Strecken du besser sein wirst als auf anderen. Da ist die Windempfindlichkeit. Und dann ist da noch die Empfindlichkeit gegenüber der Streckentemperatur, die das Auto im Moment sehr wählerisch macht. "

"Aber wir wollen die Gründe dafür genau verstehen. Ich denke, wir machen einen ziemlich guten Job, indem wir verschiedene Dinge ausprobieren und verschiedene Theorien für das Auto im nächsten Jahr aufstellen. Und hoffentlich zahlt sich das nächstes Jahr aus. Aber im Moment können wir uns nur darauf konzentrieren und alles tun, was wir können", sagt der Spanier.