Die FIA hat vor dem Qualifying eine klare Botschaft an die Formel-1-Teams gesendet. Nach dem Chaos im F2-Qualifying müssen sich die F1-Fahrer jetzt an ein Zeitlimit halten.
In Monza ist der Windschatten immer das Gesprächsthema. Niemand will der Erste sein, der rausfährt, oder der Erste in der Schlange, weil man dann allen einen sogenannten Abschleppdienst gibt. Dieses Abschleppen kann leicht einen Unterschied von drei bis vier Zehnteln ausmachen, also tun die Fahrer alles, um den richtigen Platz in der Reihe zu bekommen.
In der Formel 1 ist in Monza schon oft etwas schief gelaufen und die Rennleitung hat nach dem Qualifying der Formel 2 genug gesehen. Sie wird strenger gegen zu langsames Fahren vorgehen. In einer Mitteilung an die Teams informiert die FIA sie darüber, dass unnötig langsames Fahren nicht erlaubt ist. Das gilt auch für Ein- und Überrundungen.
Die FIA gibt außerdem eine Zeit von 1.41.0 vor. Die Zeit wird von der Safety-Car-Linie 2 bis zur Safety-Car-Linie 1 gemessen. Nach dem Qualifying wird die FIA untersuchen, ob sich die Fahrer daran gehalten haben. Es ist also nicht auszuschließen, dass es auch nach dem Qualifying noch Strafen geben wird.
Quelle: FIA