Horner widerspricht Marko: "Newey war nicht an der Entscheidung beteiligt"

10:32, 04 Apr
Aktualisiert: 11:08, 04 Apr
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Christian Horner widerspricht den Aussagen von Helmut Marko über Adrian Newey und sagt, der österreichische Berater "war nicht involviert" in Entscheidungen bezüglich der Fahrer.

Marko erklärte, dass der Meister-Designer Newey gegen die Beförderung von Yuki Tsunoda war und dass Red Bull Racing dies bei der Nichtberücksichtigung des japanischen Fahrers berücksichtigte.

Liam Lawson wurde dann am Ende der Saison 2024 als Ersatz für Sergio Perez ausgewählt und übersah erneut Tsunoda bei Racing Bulls. Allerdings war laut dem Teamchef von Red Bull Newey nie an Entscheidungen bezüglich des Fahreraufgebots beteiligt.

Horner widerspricht Marko

Marko sagte zuvor, dass Newey in der Vergangenheit ein starker Gegner von Tsunoda war, besonders nach einem Vorfall in Silverstone im Jahr 2022, bei dem Tsunoda in die Beschädigung von Max Verstappens Auto verwickelt war, was dem Niederländer einen möglichen Sieg kostete.

Seitdem hegt der Designer angeblich Feindseligkeit gegenüber dem japanischen Fahrer. Allerdings gab Marko auch zu, dass Tsunoda seitdem ein signifikantes Wachstum und mehr Vertrauen gezeigt hat.

Adrian war nicht an Entscheidungen bezüglich der Fahrer beteiligt, sicherlich nicht für diese Saison
- Christian Horner

Aber Horner bestreitet, dass Newey ein Mitspracherecht bei der Fahrerauswahl von Red Bull hatte. Laut dem Teamchef bezog sich Markos Kommentar ausschließlich auf den Vorfall in Silverstone: "Nein, Adrian war nicht an Fahrerentscheidungen beteiligt, sicherlich nicht für dieses. Aus den Kommentaren, die ich gesehen habe, denke ich, dass Helmut sich auf einen Vorfall im Jahr 2022 in Silverstone bezog."

"Adrian hatte keinen Einfluss auf unsere Fahrerauswahl für dieses Jahr," fuhr der 51-jährige Brite im Gespräch mit Sky Sports fort.

Im selben Gespräch klärte Horner auf, dass es Tsunodas Aufgabe ist, Verstappen zu unterstützen, der klar die Nummer eins bei Red Bull im Titelkampf ist. Im ersten freien Training in Suzuka legte der japanische Fahrer einen starken Start hin und gab nur drei Zehntel auf den vierfachen Weltmeister ab. Im zweiten freien Training konnte der Lokalmatador aufgrund mehrerer Unterbrechungen durch rote Flaggen während der Session nicht viel zeigen.

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Nicole Mulder verfasst

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