Sainz über Unstimmigkeiten mit der Boxenmauer: "Sie haben mehr Daten als ich"

17:40, 24 Jul 2022
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Carlos Sainz wurde in Frankreich Fünfter und verwandelte ein schwieriges Wochenende in ein Spektakel. Der Spanier wurde Fahrer des Tages und machte das Beste daraus. Hinterher sagte der Ferrari-Pilot, er sei mit dem Ergebnis zufrieden.

Sainz macht das Beste aus dem turbulenten Sonntag

Sainz musste in Frankreich neue Teile in seinen F1-75 einbauen, weil er in Österreich einen Motorschaden hatte und dafür eine Startplatzstrafe erhielt. Nachdem sein Teamkollege Charles Leclerc ausgeschieden war, nahm Sainz das Rennen unter dem virtuellen Safety Car wieder auf. Er schaffte es zwar nicht auf das Podium, aber ein 5. Platz war mehr als genug, um ihm den Titel "Fahrer des Tages" zu sichern.

Die Probleme und das Chaos an der Boxenmauer und in der Boxengasse bei Ferrari haben Sainz nicht geholfen. Am Teamfunk herrschte Aufruhr, da sich Team und Fahrer nicht über den Zeitpunkt des Boxenstopps einig waren. Sainz hatte bereits bei seinem vorherigen Boxenstopp eine Fünf-Sekunden-Strafe erhalten, als er von seinem Team auf unsichere Weise zurück auf die Strecke geschickt wurde. Alexander Albon gelang es gerade noch, dem Spanier mit einer Vollbremsung auszuweichen.

Sainz glücklich nach Frankreich

Sainz sagte zu Viaplay: "Es war schade mit der Strafe und dem langsamen Boxenstopp. Denn wir haben ein gutes Comeback hingelegt, eine gute Aufholjagd. Von der Pace her war es ein sehr gutes Rennen. P5 mit der schnellsten Runde ist das perfekte Rennen. Möglicherweise haben wir ein Podium erreicht, aber es ist auch wichtig, dass wir ein gutes Rennen haben. Wir müssen froh sein, dass das Auto gut zu fahren war. Mein Gefühl im Auto war okay, aber an der Boxenmauer haben sie viel mehr Daten als ich, um eine Entscheidung zu treffen."