Wie bei Red Bull Racing sind auch die abschließenden Zeitenlisten von Ferrari nichts, was man sich auf die Fahnen schreiben könnte. Die Fahrer Carlos Sainz und Charles Leclerc lagen in den ersten beiden Trainingseinheiten in Bahrain im Mittelfeld. Dennoch bleiben die Fahrer vor dem Qualifying positiv gestimmt.
Sainz erklärte, dass der Wind auf der Strecke schwierig zu verarbeiten war. "Abgesehen davon denke ich, dass wir einen guten Donnerstag hatten und unser gesamtes Programm und die Reifentests abgeschlossen haben. Jetzt müssen wir die Daten auswerten und uns auf das morgige Quali vorbereiten. Ich freue mich schon darauf, denn es sieht so aus, als würde es eng werden!"
Leclerc weiß gleich nach dem ersten Tag, wo die Verbesserungsmöglichkeiten für den SF-24 liegen. "Der erste Tag ist geschafft. Es gibt nicht viel zu sagen, denn es ist sehr schwierig, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu beurteilen, aber es gab keine großen Überraschungen. Es war gut, zum Saisonauftakt wieder mit all den anderen Fahrern im Auto zu sitzen. Jetzt haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns, vor allem in Bezug auf die Balance. Mal sehen, wo wir morgen stehen."
Die Saison, die an diesem Wochenende begonnen hat, ist Sainz' letzte Saison bei Ferrari. Ab 2025 wird Lewis Hamilton an der Seite von Leclerc bei der italienischen Scuderia fahren. Sainz hat noch immer keinen Ersatzarbeitgeber, und so stellt sich die Frage, wo der Spanier in der nächsten Saison ins Auto steigen wird. Er wird häufig mit Audi in Verbindung gebracht, aber die steigen erst 2026 in die Formel 1 ein.