Horner urteilt: "Er hat nicht nur sein eigenes Rennen vermasselt".

19:56, 26 Mai 2024
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Für Red Bull Racing war der Große Preis von Monaco einer, den man schnell vergessen kann. Max Verstappen kam im Rennen nicht über seinen Startplatz hinaus: P6. Noch schlechter lief es für Sergio Perez: Er war nach einer Berührung mit Kevin Magnussen in einen schweren Unfall verwickelt. Danach trat ein frustrierter Christian Horner vor die Medien.

Horner: "Er hat nicht nur sein eigenes Rennen vermasselt"

Die Stewards beschlossen, den Zwischenfall zwischen Perez und Magnussen nicht zu untersuchen. Weder Helmut Marko noch Perez konnten dafür Verständnis aufbringen. Horner stimmt dem voll und ganz zu. "Ich war überrascht, dass es nicht untersucht wurde, denn es war ein ziemlich heftiger Zwischenfall", sagte der Red Bull-Teamchef im Fahrerlager des Circuit de Monaco.

"Kevin hatte ein Rad auf der Innenseite in einem Teil der Strecke, der nur immer enger wird, und man hätte erwartet, dass er ausschert. Und er hat nicht nur Checos Rennen und das Auto zerstört, sondern auch das seines Teamkollegen. Also nicht sehr clever", lautet Horners hartes Urteil.

Wie Marko betonte, wurde Perez' RB20 erheblich beschädigt. Marko schätzt den Schaden auf etwa zwei bis drei Millionen Euro. "Ich weiß nicht, was mit dem Motor und dem Chassis passiert ist, aber es war offensichtlich ein schwerer Unfall. Es ist also ein kostspieliger Unfall, sehr kostspielig", fügte Horner hinzu.

Horner über Verstappens Bedenken

Auf die Frage nach Max Verstappens Bedenken über die Schwächen des Formel-1-Autos, die laut dem Niederländer seit 2022 bestehen, und was dies für den Rest der Meisterschaft bedeutet, sagte der 50-jährige Brite: "Ich meine, es liegt noch ein langer Weg vor uns, also haben wir in der Meisterschaft nie etwas als selbstverständlich angesehen."

"Dieses Rennen wird natürlich am Samstag gewonnen, und da hatten wir gestern einen schlechten Tag. Um zu verstehen, was die Probleme mit dem Fahrverhalten und den Randsteinen waren, haben wir jetzt eine riesige Menge an Daten, die wir uns für die kommenden Rennen ansehen können", schloss Horner.