Mercedes hatte gehofft, nach seiner schwachen Saison 2022 in diesem Jahr wieder an die Spitze der Formel 1 zurückzukehren, aber das ist nicht gelungen. Der deutsche Konstrukteur kämpft immer noch bestenfalls um einen Podiumsplatz. Teamchef Toto Wolff sagt, dass sich das in diesem Jahr wahrscheinlich nicht ändern wird, da die Entwicklung des Autos für diese Saison schon fast abgeschlossen ist.
Schon während des ersten Grand-Prix-Wochenendes in Bahrain wurde klar, dass sich bei Mercedes wenig geändert hat. Infolgedessen wurde auch beschlossen, das innovative 'Zeropods'-Konzept über Bord zu werfen: Ab dem Rennwochenende in Monaco taten es die Sidepods. Damit schien das Mercedes-Auto deutlich verbessert, aber es kommt immer noch nicht an Red Bull Racing heran.
In Ungarn gelang Lewis Hamilton das bisherige Highlight von Mercedes im Jahr 2023. Der Brite holte sich die Pole Position mit einem knappen Vorsprung vor Max Verstappen. Am Sonntag fiel Hamilton jedoch gleich zu Beginn auf den vierten Platz zurück, was einen ersten Sieg im Jahr 2023 für Mercedes schnell unerreichbar machte. Ob dem deutschen Team in dieser Saison noch ein weiterer Sieg gelingen wird, bleibt abzuwarten, denn Wolff deutet an, dass die Entwicklung des W14 fast zum Stillstand gekommen ist.
"Die Segel sind für 2024 gesetzt, jetzt, wo die Entwicklung des Autos für dieses Jahr fast gestoppt ist. Ich finde das gut, denn es gibt so viel, was wir am aktuellen Auto optimieren können, ohne zu sehr auf Upgrades zu achten. Mal sehen, wie wir das Auto noch besser machen können, während wir gleichzeitig viele Erkenntnisse für das nächste Jahr gewinnen", sagte der Mercedes-Teamchef im Midseason Review auf YouTube.