Der Formel-1-Kalender sieht in der nächsten Saison nicht weniger als drei Grands Prix in den Vereinigten Staaten vor. Während in diesem Jahr bereits die Rennwochenenden in Miami und Austin auf dem Programm stehen, kommt im nächsten Rennjahr der Las Vegas GP hinzu. Für Günther Steiner ist das aber noch nicht genug.
Im Gespräch mit Motorsportweek.com argumentiert der Chef des Haas F1-Teams, dass die Formel 1 klug wäre, mehr amerikanische Rennen in den Kalender aufzunehmen. In der Tat ist Amerika laut Steiner so groß, dass die Motorsportklasse in dem Land genug Abwechslung finden kann.
"Ich weiß nicht, wie groß Las Vegas sein wird, aber es wird auch groß sein", verrät er. "Wir müssen immer daran denken, dass die USA ein großes Land sind und drei Rennen zu haben, ist meiner Meinung nach immer noch nicht genug. Es ist für jeden etwas dabei und ich denke, jede Veranstaltung hat etwas Besonderes an sich."
Als amerikanischer Rennstall profitiert Haas erheblich von der Anzahl der Rennen in den Vereinigten Staaten. In Miami war das Unternehmen in dieser Saison jedoch nicht erfolgreich. Damals waren Mick Schumacher und Kevin Magnussen für einen 15. bzw. 16. Platz gut, womit Haas das Rennwochenende punktelos beendete. Dieses Wochenende hofft das Team, in Austin besser abzuschneiden.