Domenicali besorgt über Budgetobergrenze: "Es geht um unsere Kredibilität"

17:56, 20 Apr 2023
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Die Finanzunterlagen für 2022 wurden nun von den Teams bei der FIA eingereicht und werden in der kommenden Zeit geprüft. Formel-1-Boss Stefano Domenicali hat einige Bedenken bezüglich des Ergebnisses und des Verlaufs dieser Untersuchung.

Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass Red Bull gegen die Budgetgrenze für 2021 verstoßen hatte. Im ersten Jahr der neuen Regeln hatte Red Bull ein "geringfügiges Vergehen" begangen, für das es mit einer finanziellen Strafe und weniger Testzeit im Windkanal bestraft wurde. Einige von Red Bulls Konkurrenten meinten damals, die Strafe sei zu milde. Domenicali hat jedoch behauptet, dass sie angemessen war und dass wir die Auswirkungen dieser Strafe bei Red Bull im Laufe dieser Saison deutlicher sehen werden. Die Zukunft wird zeigen, ob die Strafe ausreichend abschreckend gewirkt hat, um zukünftige Verstöße zu verhindern.

Domenicali macht sich Sorgen

"Ich bin mehr als nervös", erklärte Domenicali gegenüber Sky Sports. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass jetzt jeder versteht, welche Auswirkungen ein Verstoß hat, und ich stimme völlig zu, dass der Fokus darauf sehr groß sein wird. Ich denke, es geht vor allem um die Glaubwürdigkeit und darum, zu überprüfen, ob sich alle an die Regel halten, aber das muss eher früher als später geschehen."

Domenicalis Befürchtungen sind nicht ganz unbegründet: Ende letzten Jahres hatte Red Bull-Berater Helmut Marko bereits vermutet, dass bis zu sechs Teams die Budgetgrenze für 2022 überschritten haben könnten. Laut Marko waren der Grund dafür die Inflation und die gestiegenen Energiekosten.

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