F1 LIVE | FP3 für den Großen Preis von Mexiko 2023

18:30, 28 Okt 2023
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Das Wochenende des Großen Preises von Mexiko hat auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez bereits mit dem ersten und zweiten Freien Training begonnen. Im Gegensatz zu den letzten beiden Grands Prix, bei denen die Teams am Samstag zum Sprint antraten, erhalten die F1-Piloten mit FP3 weitere 60 Minuten Training. Werden Mercedes, Ferrari und McLaren in der Lage sein, Max Verstappen, Sergio Perez und Red Bull im heutigen Qualifying herauszufordern? Verfolge die ganze Action im Live-Blog unten.

F1 LIVE | FP3: Großer Preis von Mexiko

Traditionelles Formel 1-Wochenende

Die letzten beiden F1-Wochenenden in Katar und den Vereinigten Staaten (Austin, Texas) waren Sprintrennen-Wochenenden. Das bedeutet, dass die Teams an den letzten beiden Rennwochenenden zusammen nur 120 Minuten Training hatten. Vor dem Großen Preis von Mexiko werden die Teams allein am Freitag 120 Minuten Training haben, aufgeteilt auf zwei Sitzungen. Ein drittes freies Training, das eine Stunde dauert, wird nun stattfinden.

Das wird für die Fahrer, Ingenieure und Strategieteams eine willkommene Erleichterung sein. Sowohl Mercedes als auch Ferrari waren von dem fehlenden Training betroffen, weil sie ihre Autos zu tief auf den Boden gestellt hatten. Dies führte zu einem zu hohen Verschleiß der Schleuderplatte und wurde deshalb disqualifiziert. Aston Martin ging in Austin mit neuen Upgrades an den Start, konnte aber aufgrund von Fahrzeugproblemen nur eine Handvoll Runden trainieren. Trotz dieser Probleme und eines Starts aus der Boxengasse holte Aston Martin gute Punkte.

Historisch gesehen hatte Verstappen in Mexiko im Vergleich zu den meisten anderen Strecken die besten Chancen auf einen Sieg. Das lag daran, dass sein Motor in der dünnen Luft in großer Höhe und auf der kurvenreichen Strecke von Mexiko-Stadt stark war. Heutzutage wird das nicht mehr als Hauptgrund angesehen. Der RB19, der von Adrian Newey entworfen wurde, ist ein grundsolides F1-Auto, vor allem mit Verstappen am Steuer.

Gleichzeitig ist es völlig klar, dass Red Bull nach dem Gewinn beider Titel alles auf 2024 ausgerichtet hat. Das hat die Konkurrenz näher zusammenrücken lassen, was besonders in Singapur und auf dem Circuit of the Americas in Austin deutlich wurde. In der Zwischenzeit müssen sich Mercedes, Ferrari, McLaren und Aston Martin weiterhin auf das aktuelle Auto konzentrieren, da sie alle noch um die Plätze zwei bis vier in der Konstrukteursmeisterschaft kämpfen. Außerdem sammeln sie wichtige Daten für 2024. Mercedes hat beim letzten Rennen neue Upgrades eingeführt und wird sehen, ob sich die Leistungssteigerung auch in Mexiko bemerkbar macht.