Daniel Ricciardo vermisst den Rennsport. Der gut gelaunte Australier ist derzeit Reservefahrer bei Red Bull. Der mehrfache Rennsieger sieht in seiner jetzigen Nebenrolle durchaus positive Aspekte, hofft aber, bald wieder in ein Auto zu steigen, wie er bei einem Formel-1-Fantreffen andeutete.
Der ehemalige McLaren-Fahrer hat an den Wochenenden viel zu tun. "Ich mache so ziemlich alles. Normalerweise sind die Rennwochenenden so anstrengend, dass man sich, wenn man im Auto sitzt, schon kaputt fühlt. Darüber muss ich mir im Moment keine Sorgen machen". Ricciardo ist zufrieden mit seiner Rolle bei Red Bull: "Ich versuche, ständig zu lernen; wie das Team ist und wie das Auto funktioniert."
Der lebensfrohe Australier vermisst den Rennsport, kommt aber mit seiner Nebenrolle gut zurecht: "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich für den Rest meines Lebens an der Seitenlinie stehen werde", sagt Verstappens ehemaliger Teamkollege. "Es ist schon in Ordnung, ich lerne auch ein bisschen vom Zuschauen aus der Ferne. Aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich damit nicht mehr zurechtkomme". Der Fahrer hat einen Plan B: "Wenn ich nie wieder Rennen fahren kann, werde ich in der NFL spielen. Quarterback Baby, auf geht's."