AlphaTauri-Pilot Daniel Ricciardo fuhr seinen zweiten Grand Prix in Belgien, nachdem er Nyck de Vries abgelöst hatte. Der Australier hatte einen schwierigen Sonntag und war von seiner Pace genervt, wie er unter anderem gegenüber GPblog erklärte.
Beim Sprintrennen kam der achtfache Rennsieger besser weg. Er kam als Zehnter ins Ziel, bekam dafür aber keinen Punkt, denn nur die ersten Acht erhalten in dem verkürzten Rennen Punkte. Beim Grand Prix hatte er es viel schwerer, auch weil er von P19 starten musste. Ricciardo verlor seine Bestzeit im Qualifying, weil er die Streckenbegrenzung überschritt.
"Unsere Geschwindigkeit fühlte sich begrenzt an, selbst in der sauberen Luft. Ich konnte nicht wirklich Grip aufbauen, also habe ich meine Reifen immer wieder 'überhitzt' und bin ständig gerutscht. Es war einziemlich hartes Rennen", sagt der Mann, der schließlich auf Platz 16 landete. "Ich möchte bald wieder auf die Strecke gehen, um zu sehen, ob wir etwas daraus lernen können. Ich will mich natürlich nicht zu sehr entmutigen lassen. Außerdem gibt es das ganze Wochenende über nur trockene Trainings. Es könnte also sein, dass wir etwas Einfaches falsch eingestellt haben und das war's. Aber ja, ich wünschte, ich hätte etwas mehr angreifen können", seufzte Ricciardo.
Der Mann aus Perth war jedoch froh, ein weiteres komplettes Rennen hinter sich zu haben. "Ich konnte wieder eine Menge lernen und dem Team wieder Feedback geben", sagte er. Seinem Teamkollegen erging es besser:"Ich habe gesehen, dass Yuki Zehnter geworden ist. Es sieht also so aus, als hätte er ein gutes Rennen gehabt. Also versuche ich, auch daraus etwas zu lernen." Ricciardo bleibt trotz seiner Enttäuschung realistisch:"Ich bin immer ziemlich hart zu mir selbst. Aber, ja, ich sollte im Moment nicht die Welt erwarten. Alles in allem denke ich, dass ich nur lernen kann."